CUYL 3: 5 Aufgaben für uns alle!!!

 

Liebe Podcastfreunde!

 

Gleich zu Beginn meiner Serie ist es mir ein wichtiges Anliegen,

Klarheit zu schaffen!

 

Was ist die Vision des Podcasts?

Im Podcast möchte ich anhand der unterschiedlichsten Interviewgäste und eigener Themen

wichtige Themen für den umfassenden Erfolg im Leben herausstellen. Mir geht es dabei immer um eines: “Was kann ich von Dir lernen?” Im zweiten Schritt versuche ich, das Gelernte in meinem Tagesablauf einzubauen, auch wenn es sich nur um einen Knopfdruck, eine Handbewegung oder um einen einzelnen Gedanken handelt – Am Ende wird die Summe der Momente und Aktionen über einen gelungenen oder erfolgreichen Tag entscheiden!

 

Der Überblick – die Big-5

Und in dieser Episode will ich Dir meinen Überblick geben. Ich stelle Dir 5 Aufgaben vor, an denen Du, ich und im Grunde alle Menschen  im Leben nicht vorbeikommen werden. Manche Aufgaben – “no, nah, ned” bearbeiten wir täglich, manche selten, manche sind einfach, manche kaum zu bewältigen – hier sitzen wir alle im gleichen Boot!

 

1. Gesundheit – Dein Körper

Nur wenn Dein Körper funktioniert, also fit und gesund ist, kannst Du Dein Leben gestalten, genießen und ausschöpfen.

Was hält Dich fit – die “großen Drei”: gesundes Essen, Bewegung, ausreichend Schlaf!

Das Gemeine: Behandelst Du Deinen Körper schlecht, so kommen die Folgen schleichend, oft um Jahre verzögert (Übergewicht, hoher Blutdruck etc.) und sind dann sehr schwer zu korrigieren.

 

Deshalb hier meine bewusst sehr einfachen Tipps – als Anregung – es gibt natürlich unzählige weiter….

Hier gilt die Regel: Den einfachsten Tipp mindestens 6 Wochen ausprobieren, bei Nichtgefallen zum Nächsten wechseln und diejenigen Fitmacher beibehalten, die Dir gut tun und Spaß machen!!

 

Essen:

Die Essensmenge soll abnehmen: Viel Frühstück, mittlere Menge Mittagessen, wenig am Abend.
Freude haben am gesunden Essen (nach den passenden Nahrungsmittel suchen).
Möglichst warme Mahlzeiten essen.
Viele Kohlenhydrate essen, weil diese vom Körper langsamer aufgenommen werden und deshalb weniger “Stress” verursachen.
Milch und Fleisch sind Super-Ernährung, die man bei intensiven Körpertätigkeiten zu sich nehmen kann – aber sehr selten als Schreibtischtäter essen sollte.
Bewegen:

Ideal sind 150 Minuten Intensivbewegung pro Woche!
Mindestziel: 15 Minuten Bewegung pro Tag kann jeder schaffen: Spazierengehen, Laufen am Tag.
Stiege statt Fahrstuhl  verwenden.
Gehen und einfach jede Bewegung als Geschenk sehen.
Schlaf:

Schlaf bedeutet Regeneration und Erholung für das Immunsystem, Kreislauf, Herz etc.
Jeder muss seine Mindestschlafdauer selber feststellen
Hilfreich für einen guten Schlaf sind eine ruhige Phase zur Vorbereitung (z.B. Lesen) und  zwei drei Stunden vorher wenig essen.
2. Geist-Emotionen

Nachdem wir nun unseren Körper fit halten, können wir uns unseren Gedanken und Gefühlen zuwenden.

Was wollen wir? Zunächst Mal wollen wir keinen Ärger, keine Angst, keine Unlust, Depression oder sonstigen negativen Gefühle.

Vor allem aber wollen wir alle glücklich sein und ein erfülltes Leben führen.

Nur die Vorstellungen von Glück und die Methoden  zur Glücksfindung sind extrem unterschiedlich!

Die Wirtschaft meint, dass uns vor allem das Konsumieren glücklich macht. Und deshalb werden wir auch ununterbrochen mit glücksversprechender Werbung bombardiert.

 

Buddhisten wissen es schon seit mehr als 2000 Jahren, unsere Wissenschaftler erst seit 20 Jahren: Glücklich macht uns in erster Linie Dankbarkeit! Wie werden wir dankbar, indem wir achtsam durch den Tag gehen und erkennen, was uns bereits geschenkt wird – so einfach ist das!

 

Übungsvorschlag: Sei täglich dankbar für nur eine Sache, die Du heute erlebt hast! Nichts ist per se selbstverständlich!!!

 

Der glücklichste Mensch der Welt!

Verstärkt hat sich nun auch die “seriöse Wissenschaft” der Glücksforschung zugewandt. Und siehe da: An der amerikanischen Universität in Wiscounsin wurden Gehirnscans an Testpersonen vorgenommen, um deren Glückszustand zu messen. Sieger und damit anscheinend der “Glücklichste Mensch” der Welt wurde Mathieu Ricard, ein französischer Buddhist. Seine Gerhirnaktivitäten im präfrontalen linken Kortex waren herausragend stark und lassen damit auf extrem hohe Glücksgefühle schließen. Wie hat er das geschafft? Er hat sich Glück durch tägliche Meditationen erarbeitet! 😉

 

Das beste Zeichen für einen gesunden Geist – und auch für eine intelligente Tagesplanung ist dein geistiger Zustand am Abend: Bist Du müde, hast Du etwas falsch gemacht. Grundsätzlich kannst Du am Abend genauso frisch sein, wie am morgen! Du sollst es auch!

 

 

3. Menschen

Menschen brauchen Menschen. Wir suchen und genießen Gespräche mit anderen! Ob Bruder, Schwester, Vater, Mutter, Partner oder Kinder – die Menschen in Deinem engeren Lebenskreis sind eindeutig das Lebenszentrum!

Zwei Seiten sind hier besonders wichtig:

Wir haben Pflichtkommunikation: Gespräche, Kontakte  die wir führen müssen. Hier können wir uns vor allem auf das Geben konzentrieren. Wenn Du etwas hergibst, fühlst Du Dich gut und hast damit auch hier etwas für Dich selber getan!
Wir sollen uns aber vor allem durch gute Gespräche und Kontakte selber stärken lassen und deshalb mit solchen Menschen Zeit verbringen, die uns “aufladen”, gut tun und Spaß machen!
Jede Kommunikation basiert auf Vertrauen und Ehrlichkeit. Hüte Dich jedoch vor dem “ausgesprochenem Wort”:  Was Du im Affekt und in hoher Erregung (Ärger) sagst, das kannst Du nicht mehr zurücknehmen.

 

Eine schöne Übung: Grüße alle Menschen (bekannt und unbekannt) und Autos auf Deinem Weg ins Büro: Wünsche Ihnen das Allerbeste! Es kommt an …

 

Glenn Gould – Telefonieren aus der Einsamkeit

Selbst der einsam lebende Starpianist Glenn Gould suchte Kontakt. Nachdem er sich in der Mitte seines Lebens von der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte und nur noch in seiner Wohnung im kanadischen Toronto lebte, beglückte er seine Freunde mit stundenlangen nächtlichen Telefonaten um sich auszutauschen! Auch er brauchte regelmäßigen Kontakt mit Menschen!

 

 

4. Beruf/Berufung
Erst in den letzten 50 Jahren können im Grunde alle Menschen in unserem Land  ihren Wunschberuf auch ausüben  – ausgenommen Astronaut, Fußballprofi, etc. ;).

Schon alleine diesen Umstand  können wir mit großer Dankbarkeit sehen, verbringen wir doch die meiste Zeit unseres wachen Lebens am Arbeitsplatz!

 

Damit kommen viele jedoch in ein weiteres Dilemma: Welchen Beruf soll ich wählen, ich habe ja alle Möglichkeiten? Viele, die diese Zeile hier lesen, haben schon gewählt! Und – zufrieden? Ist Dein Beruf auch Deine Berufung (so wird es uns ja oft für den Idealfall suggeriert?)

 

Aus meiner Sicht ist die erste Berufswahl ein extrem wichtiger Schritt! Aber eben auch nur einer von vielen! Mit wenigen Ausnahmen kann keiner von uns mit Sicherheit sagen, was er in 10 Jahren beruflich machen wird. Viele zukünftige Berufe kennen wir heute noch gar nicht und die Veränderung beschleunigt sich!

 

Stell Dich also auf Veränderungen ein! Die beste Methode dafür ist: Lernen, lernen, lernen – zum Beispiel mit diesem Podcast!

Was kannst Du bereits jetzt machen, wenn Du mit Deiner aktuellen Jobsituation nicht zufrieden bist. Hier ein paar Soforttipps:

Jeder Job hat auch interessante/gute Tätigkeiten: versuche diese vermehrt zu bekommen, einzubauen.
Mache Fortbildungen und demonstriere damit Deinen Mehrwert, damit Du letztendlich auch für einen besseren Job/mehr Gehalt in Frage kommst.
Signalisiere Deine Bereitschaft zur Mehrarbeit. Übernehme schwierige Aufgaben. Für einen Chef gibt es nichts besseres, als ein Mitarbeiter, der sagt: “Chef ich übernehme das, Sie können sich auf mich verlassen!”
Wenn Dich regelmäßig einzelne Tätigkeiten ärgern oder nerven, dann lege doch besondere Konzentration darauf: Bereite Dich dafür bewusst vor. Hole Dir zusätzliches Wissen, Vorarbeiten etc. Es gibt immer viele Optionen um das Beste daraus zu machen!
Und wenn sich Deine aktuellen beruflichen Tätigkeiten weit weg von Freude und Spaß bewegen, dann suche in Deiner Freizeit nach einem Hobby, das Dich erfüllt! Aber an Deiner dauerhaften Unzufriedenheit im Beruf bist nur Du selber schuld, weil nur Du kannst und musst Deine Situation ändern!

 

 

5. Finanzen
Geld ist weder gut noch schlecht. Berühmte sehr reiche Leute sagen, dass viel Geld nicht glücklicher macht, sondern nur die Charaktere verstärkt: Gute Menschen werden besser, schlechte Menschen werden böser!

 

Tatsache aber ist, dass man grundsätzlich mit einem Geldpolster besser leben kann: Du kannst Dir mit “mehr Geld” eine bessere Wohnung leisten, besseres Essen und wirst vor allem – in der Zukunft noch mehr – eine intensivere, bessere und umfangreichere medizinische Behandlung bezahlen können.

 

Welcher Weg führt nun zu “mehr Geld”? Die Antworten sind verblüffend leicht, wir haben sie schon alle gehört, eben weil sie einfach und wahr sind: Mehr Geld einnehmen als ausgeben, sparen, Einnahmen erhöhen, Ausgaben senken, Punkt.

Dazu die ersten fundamentalen Schritte:

 

Stelle Deine aktuelle Finanzsituation fest: Was gibst Du monatlich aus, was nimmst Du ein? Viele kennen Ihre eigenen Geldströme nicht. Das ist die Ausgangsbasis für alle weiteren Schritte!
Ziele formulieren:
Wieviel Geld willst Du in einem Jahr, zwei, fünf und Zehn Jahren haben?
Wie willst Du das erreichen – was tust Du dafür konkret?
Ein paar Grundregeln kennen:
Den Unterschied zwischen Investition und Konsum: Ein Auto kann Investition sein (wenn Du als Verkäufer von Kunde zu Kunde fahren musst) oder Konsum sein (wenn Du es im Grunde nicht brauchst, weil Du zu Fuß alles erledigen kannst)
Die einfachste Investitionsregel (diese verschweigen die Banken, obwohl sie bekannt ist): Verteile Dein Vermögen gleichmäßig breit zu gleichen Teilen auf verschiedenste Anlageformen: Aktien, Anleihen, Gold, etc.
Damit haben wir die zentralen Lebensbereiche abgedeckt.

Diese Übersicht ist zunächst nichts anderes als eine grobe Orientierung. Jeder von uns behandelt die genannten Aufgaben permanent und setzt hier und dort Schwerpunkte!

 

Die wichtige Lektion ist aber, keinen dieser Bereiche völlig brach liegen zu lassen! Je weiter wir jeden Bereich entwickeln, desto besser wird “das Leben” gelingen.

Nur die Kombination der Big-5 wird zu einem gelingenden Leben führen!

 

Wie kann das gelingen?

Zwei klare und einfache Ansatzpunkte helfen:

Einige Bereiche bearbeiten wir sowieso schon, manche sogar sehr intensiv!
In den fehlenden Bereichen müssen wir durch einzelne Schritte aufholen.
Dieses Aufholen (Punkt 2) funktioniert durch das permanente Drehen kleiner Schrauben:

Wir beginnen mit der Gesundheitsschraube: Mein Vorschlag 15 Minuten bewusste Aktivität pro Tag: Spazieren Gehen, Gymnastik, Laufen – was Dir Spaß macht. Denn es soll Teil Deines künftigen Lebens werden!

Eine neue Aktion reicht völlig aus! Aktuell meint die Wissenschaft, dass man mehr als 1,5 Jahre Übung für eine neue Gewohnheit benötigt. Wir sollten uns also nichts vormachen. Es wird nicht einfach, und schon der Weg ist hier das Ziel!

Die 5 Aufgaben im Podcast sollen zunächst nur einen ersten sehr groben Überblick geben. Welche Möglichkeiten wir im Detail in den einzelnen Bereichen haben, das ist Aufgabe dieses Podcastes. Die Champs als Interviewgäste bieten dazu optimale Anregungen zum Lernen und Verbessern, denn sie sind schon dort, wo wir hinwollen!

In diesem Sinne, lasst uns diese schöne und hoffentlich lange Reise beginnen!

Joe Mayer

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